Alles in Ordnung gebracht – der Frischekick für Ihr Zuhause

Keiner macht den Frühjahrsputz gerne. Doch einmal im Jahr ist bei vielen traditionell Großreinemachen angesagt. Mit dieser Checkliste für den Frühjahrsputz geht das immerhin leichter.

Der Frühjahrsputz ist die ideale Gelegenheit, um wieder Frische und Ordnung in die eigenen vier Wände zu bringen. Schmutz und Dreck schmälern das Wohlfühlen und wirken sich dementsprechend auf die Seele aus. Eine blitzblanke Wohnung verschafft hingegen ein gutes Gefühl. Wichtig ist, dabei strukturiert und sorgfältig vorzugehen.


1. Nehmen Sie sich genügend Zeit

Frühjahrsputz braucht Zeit. Am besten, Sie planen ein Wochenende dafür ein, dann haben Sie genügend Raum und stehen nicht unter Stress, alles schnellstens abarbeiten zu müssen.

Den ganzen Tag zu saugen, fegen und wischen ist körperliche Arbeit. Gönnen Sie sich deshalb Pausen, trinken Sie einen Kaffee und essen Sie etwas. Wenn Sie ein Zimmer fertig geputzt haben, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und betrachten Ihr Werk. Loben Sie sich selbst für die harte Arbeit!

2. Bereiten Sie sich gut vor

Beginnen Sie Ihren Frühjahrsputz mit einem großen Frühstück. Das gibt Ihnen reichlich Kraft und Energie für den bevorstehenden Tag. Keine Angst vor den Kalorien, die verbrennen Sie beim Putzen sowieso.
Am besten überprüfen Sie vorher schon, ob Sie alle nötigen Putzmittel im Haus haben, damit Sie nicht plötzlich ohne die benötigten Utensilien dastehen.


3. Arbeiten Sie systematisch

Gehen Sie bei Ihrem Frühjahrsputz systematisch vor. Nehmen Sie sich einen Raum nach dem anderen vor: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad und auch den Keller nicht vergessen. Zuerst werden alle herumliegenden Gegenstände weggeräumt oder entsorgt. Dann geht es dem Staub an den Kragen. Befreien Sie Regale mit einem Wedel vom Staub und wischen Sie dann von oben nach unten aus.
Dabei können Sie gleich alle Schubladen entrümpeln. Auch Möbel- und Kleiderstücke können bei der Gelegenheit aussortiert werden.

Jetzt geht es ans Saugen und Wischen, fangen Sie am besten mit der hintersten Ecke an. Sind die Wohnräume fertig, geht es mit der Küche und dem Bad weiter. Wer jetzt keine Lust mehr hat, kann das auch auf den nächsten Tag verschieben. Küche und Bad putzt man besser nach den Wohnräumen, weil man ja immer wieder an die Spüle muss, um Wasser zu holen.

4. Sortieren Sie großzügig aus

Ganz egal, welches Zimmer gerade geputzt wird, sortieren Sie gnadenlos aus. Dazu gehören nicht nur überflüssige Kleidungsstücke, sondern auch verstaubte Deko-Gegenstände, kaputte Möbel, abgelaufene Lebensmittel und altes Make-up.

5. Reinigen Sie auch die vergessenen Ecken

Beim richtigen Frühjahrsputz nimmt man sich der Sachen an, die man das restliche Jahr über meist vernachlässigt. Dazu gehört auch Fenster putzen, Gardinen waschen, Türen abwischen und den Keller aufräumen.
Auch die Blumen freuen sich darüber, wenn man ihnen eine ausgiebige Dusche gibt und die Blätter vom Staub befreit.


Frühjahrsputz mit Kindern

Die Entscheidung, ob Sie den Frühlingsputz mit oder ohne Kind machen, liegt ganz bei Ihnen. Sie können Ihr Kind natürlich mit einbeziehen, denn so lernen die kleinen Helfer schon früh, dass Putzen nicht alleine Erwachsenen-Sache ist. Sie sollten Ihren Nachwuchs aber altersgerechte Aufgaben geben, damit es diese auch voller Stolz erledigen kann. So kann es zum Beispiel zuerst sein eigenes Zimmer aufräumen, mit einem Staubtuch die Möbel abwischen oder auch selbstständig mit dem Staubsauger losziehen.

Der Spaß kommt beim Putzen!

Reinigung der Böden: Trocken, feucht oder nass?

Je nach Bodenbelag haben Sie die Wahl zwischen Trocken-, Feucht- und Nassreinigung. Zur Trockenreinigung gehört das Kehren und Saugen. Laminat, Parkett oder PVC lassen sich prima mit Staubfangtüchern trocken abwischen.

Fliesen oder Linoleum sollten feucht gewischt werden. An einem Wischer sollten Sie nicht sparen: Geräte mit Gelenk und einem auswaschbaren Reinigungstuch erleichtern Ihnen die Arbeit. Sie sind flexibel genug, um Dreck in Ecken oder unter Möbeln zu erreichen. Einen ohnehin feuchten Raum wie das Badezimmer oder starke verschmutzte Bereiche wie den Flur im Eingangsbereich sollte man nass wischen. Nehmen Sie sich dazu einen klassischen Wischmopp zur Hand.
Grundsätzlich gilt: Fußböden sollten am Schluss gereinigt werden, da sie sonst im Verlauf der Reinigung wieder beschmutzt werden können. Wenn Sie Gegenstände wie Mülleimer vorher aus dem Weg räumen, sind Ihnen diese während der Reinigung nicht im Weg. 


Auf die Oberflächen kommt es an

Achten Sie beim Wohnungsputz auf die passenden Pflegemittel. Ein Allzweckreiniger eignet sich für viele verschiedene Oberflächen – aber nicht für Holz. Scheuermilch etwa sollte nie auf dem empfindlichen Ceranfeld verwendet werden. Dafür eignen sich Ceranfeldreiniger oder auch Zitronensaft. Zitronensäure oder Essigreiniger wiederum reinigen Armaturen im Badezimmer, da sie besonders hartnäckige Kalkrückstände entfernen.

Neues Wohngefühl ohne großen Aufwand

Auch frischer Pepp und mehr Ordnung schadet der Wohnung nicht. Neue Deko verleiht Räumen einen frischen Look. Überflüssiges wird in Boxen oder großen Schachteln weggeräumt. Die Wohnung wirkt so gleich aufgeräumter! Wer alte Vasen aussortiert, muss sie nicht unbedingt wegschmeißen.

Tipp:
1. Stecken Sie Ihr Ziel nicht zu hoch und verteilen die Arbeit auf mehrere Tage.
2. Musik hilft immer… ob als Motivator, „Gute-Laune-Macher“, Seelentröster oder „Zeit-Vergesser“.